Hexenmeister Zerstörung
Hier ist der Name Programm. Ein Hexer, der sich auf Zerstörung spezialisiert, teilt seinen Schaden vor allem über Zauber aus, die direkten Schaden verursachen. Dabei ähnelt die Spielweise sehr der des Magiers, hat sich aber zum Glück deutlich von dem reinen Schattenblitz Spam aus Burning Crusade Zeiten entfernt. Ein Zerstörungs-Hexer ist auch der einzige Hexer, der nicht den Schattenblitz als Hauptangriffsspruch benutzt. Vielmehr verstärken die Talente in diesem Baum den Feuerschaden so stark, dass Verbrennen die erste Wahl für Zerstörungs-Hexer ist. Gleichzeitig Benutzen Hexer der Zerstörung eine Rotation aus Feuerbrand und Feuersbrunst, während sie noch zusätzlich versuchen Verderbnis und/oder Fluch der Pein auf ihrem Ziel aufrecht zu halten. Dadurch ergibt sich eine sehr komplexe Rotation, die noch durch das ultimative Talent, den Chaosblitz, erweitert wird, sofern man diesen mit skillt.
Wurde zu Burning Crusade Zeiten der Begleiter am Anfang des Kampfes geopfert, so ist dies nun nicht mehr die Regel: der Wichtel wird über die Talente so stark gebufft, dass er deutlichen Schaden verursacht, und mit Hilfe dieser Talente auch genug Mana hat, um auch längere Bosskämpfe zu überstehen. Nur in Kämpfen mit viel AoE-Schaden, in denen das Überleben des Wichtels nicht sicher ist, kann es sich lohnen, den Begleiter zu opfern.
Durch den extremen Tempo-Bonus, der über Talente, Ausrüstung und Raidbuffs möglich ist, hält noch ein weiterer Zauber wieder Einzug in das Arsenal des Hexenmeisters: Seelenfeuer kann in Extremsituationen äußerst effektiv eingesetzt werden. Anders als der Gebrechen-Hexer ist der Zerstörer auf Heilung angewiesen, da auch er häufig Aderlass benutzen muss, aber keine nennenswerte Selbstheilung besitzt.

